Federn lesen
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Wallstein Verlag
Abstract
Description
Die erstmals erzählte Geschichte der Gänsefeder als bedeutendes und symbolträchtiges Schreibwerkzeug. Vom Mittelalter bis zur Einführung der Stahlfeder im 19. Jahrhundert war die Gänsefeder das meistgebrauchte Schreibwerkzeug in Europa. Doch um als Schreibfeder genutzt werden zu können, musste der Gänsekiel mit großem Können zugespitzt und bearbeitet werden. Das Wissen um die Techniken der Fertigung und des Gebrauchs sind größtenteils verschollen. Martina Wernli hat intensiv geforscht und versammelt nun Quellen aus unterschiedlichen Sprachen. Sie zeigt, wie die Gänsefeder die europäische Schriftkultur über Jahrhunderte geprägt hat und wie dem Schreibwerkzeug von Anfang an zudem eine übertragene Bedeutung zukam, denn die Feder steht auch für Schreibprozesse und literarisches Schreiben selbst. Die komparatistisch ausgerichtete Analyse verdeutlicht, wie sich in der Feder bildliches Sprechen und materielle Grundlage gegenseitig bedingen. Eine spannende Ding-, Medien-, Technik-, Kultur- und Literaturgeschichte.
Keywords
Feder, Gänsekiel, Schreiben, Literaturgeschichte, Goose quill, thema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies, thema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DB Ancient, classical and medieval texts, thema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DC Poetry, thema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DN Biography and non-fiction prose::DND Diaries, letters and journals, thema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DS Literature: history and criticism::DSM Comparative literature, thema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DS Literature: history and criticism::DSA Literary theory